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Arbeitsgemeinschaft für Bildung Mannheim

02.12.2020 in Landespolitik

Kretschmann-Eisenmann-Chaos -- BaWü widersetzt sich dem bundeseinheitlichem Vorgehen bei den Weihnachtsferien

 

Die Bildungsexperten der SPD-Baden-Württemberg sind über die Entwicklung rund um die Weihnachtsferienreglung der grün-schwarzen Landesregierung entsetzt.

„Dieses Chaos ist schwer zu ertragen“, so die SPD-Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Sabine Leber-Hoischen. „Kultusministerin Eisenmann hat bekanntlich versäumt den digitalen Fernunterricht zu priorisieren – jetzt sollen die Schulen, ohne Datenanschluss und andere Voraussetzungen, die SchülerInnen an den letzten beiden Tagen vor den Weihnachtsferien sogar zu Hause unterrichten.“ Sabine Leber-Hoischen hält dies für ein „unprofessionelles und wenig zielführendes Vorgehen“.

Stefan Tiede, stellvertretender Vorsitzender der AfB, ergänzt, dass die Schulgemeinschaften den Beschluss der Bund-Länder-Konferenz ernst genommen und Vorbereitungen getroffen hätten. Dies müsse nun geändert werden. „Von Verlässlichkeit kann keine Rede sein“, fasst er zusammen.

Die Bildungsexperten bedauern die Unruhe und die Ungerechtigkeit an den Schulen. „Diejenigen, die es sich leisten können, holen ihre Kinder nach Hause, die anderen nicht.“ Und Lehrkräfte würden so zu BetreuerInnen mit Infektionsrisiko.

Ministerpräsident Kretschmann hatte nach einem einheitlichen bundesweiten Beschluss der Bund-Länder-Konferenz verkündet, dass die Weihnachtsferien bereits am 19.12. beginnen würden. Ministerin Eisenmann lehnt diese Regelung nun ab.

Die Bildungsexperten in der SPD bedauern diese durch dieses Vorgehen ausgelöste Unruhe an den Schulen und sind sich einig, dass die momentan sehr belasteten Schulen Unterstützung, Verlässlichkeit und Ruhe verdient haben, abseits von Wahlkampfgerangel.

 

12.10.2020 in Allgemein

Mannheimerin Sabine Leber-Hoischen als Landesvorsitzende bestätigt – Wechsel im Vorstand

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Baden-Württemberg traf sich in Stuttgart, um sich gut aufzustellen und gestärkt in die neue Legislaturperiode zu gehen.

Sabine Leber-Hoischen, die bisherige Vorsitzende, wurde von den Anwesenden einstimmig wiedergewählt. Sie freute sich sehr über das Vertrauen, das ihr geschenkt wurde und bekräftigte, dass sie das Thema „Bildung“ weiter vorantreiben werde. Dazu ist es ihr beispielsweise wichtig, auch in Zukunft alle Bildungsexpert*innen an einen Tisch zu holen und einen regelmäßigen Austausch zu pflegen. Als langjährige Elternvertreterin auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bringt Sabine Leber-Hoischen viel Erfahrung und Know How mit, das sie gerne einbringt.

 

11.10.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Neuwahlen im Landesvorstand der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)

 

Mannheimerin Sabine Leber-Hoischen als Landesvorsitzende bestätigt – Wechsel im Vorstand

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Baden-Württemberg traf sich in Stuttgart, um sich gut aufzustellen und gestärkt in die neue Legislaturperiode zu gehen.

Sabine Leber-Hoischen, die bisherige Vorsitzende, wurde von den Anwesenden einstimmig wiedergewählt. Sie freute sich sehr über das Vertrauen, das ihr geschenkt wurde und bekräftigte, dass sie das Thema „Bildung“ weiter vorantreiben werde. Dazu ist es ihr beispielsweise wichtig, auch in Zukunft alle Bildungsexpert*innen an einen Tisch zu holen und einen regelmäßigen Austausch zu pflegen. Als langjährige Elternvertreterin auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bringt Sabine Leber-Hoischen viel Erfahrung und Know How mit, das sie gerne einbringt.

Unterstützt wird die Mannheimerin von einem nun landesweit breit aufgestellten Vorstandsteam : den stellvertretenden Vorsitzenden Hannes Kaden (Heidelberg) und Stefan Tiede (Karlsruhe), sowie den Beisitzern Norbert Theobald (Rhein-Neckar), Gerhard Kleinböck (Ladenburg), Julien Bender (Freiburg), Stephan Walter (Karlsruhe), Carsten Singer (Stuttgart) und Viviane Sigg (Freiburg)

Der neu gewählte Vorstand wird sich für beste und chancengerechte Bildung von Anfang an einsetzen. Als eines der zentralen Themen für die nächsten zwei Jahren sehen die Experten die Stärkung und Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschulen, die bei der Versammlung im Mittelpunkt standen. Aber auch über das Thema „Digitalisierung“, das aktuell im Fokus steht, wurde diskutiert und beraten.

 

19.05.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Fernunterricht an Schulen - Ministerin in der Verantwortung !

 

Zumeldung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim „Ministerin Eisenmann erwägt hälftigen Fernunterricht“ 18.5.20

Kultusministerin Eisenmann kündigt an, dass nach den Pfingstferien immer wechselweise der Unterricht an den Grundschulen stattfinden solle. Präsenzunterricht und Fernunterricht sollen sich abwechseln. Klar ist noch immer nicht, wie dieser Fernunterricht aussehen soll.

„Es kann nicht sein, dass die Eltern weiterhin mühsam den Fernunterricht mit Assistenzunterricht füllen müssen. Frau Eisenmann sollte das große Ganze im Blick haben und endlich ein verlässliches digitales Konzept entwickeln“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB), Sabine Leber-Hoischen. Die Voraussetzungen in den Familien seien unterschiedlich. Es sei unerträglich, wie Kinder zunehmend abgehängt würden.

Die Bildungsexpert*innen in der SPD erwarten, dass ein Konzept entwickelt wird, wie die Kinder in der „Fernunterrichtszeit“ von den Lehrkräften unterrichtet werden können. „Es müssen digitale Konzepte entwickelt und vorangetrieben werden“, so die Vorsitzende weiter. Das Unterrichten zu Hause bestehe aus mehr als dem Kopieren von Arbeitsblättern. Die Kinder bräuchten zu Hause aber auch die Infrastruktur mit digitalen Endgeräten und genügend Datenvolumen.

Geld habe die Bundesregierung zur Verfügung gestellt. Das müsse nun aber bis nach den Pfingstferien sinnvoll investiert werden. Das sei eine sehr große Herausforderung, zumal die Schulen noch nicht entsprechend ausgestattet seien. Die Landesregierung müsse dafür sorgen, dass Schulträger umgehend Unterstützung erhalten, die Kinder, die es benötigen, ausgestattet werden und die Schulen digital aus- und fortgebildet werden.

„Wir dürfen die Lehrkräfte nicht allein lassen“, bekräftigt Andreas Lindemann, der stellvertretende Vorsitzende, „Sie geben ihr Bestes und brauchen dringend Unterstützung.“ Es könne nicht sein, dass z.B. unterschiedliche Lernplattformen genutzt werden. Die Lehrkräfte sind engagiert und kreativ – dies gelte es zu nutzen und einen gemeinsamen Weg zu finden. Hier sieht die Arbeitsgemeinschaft für Bildung die Ministerin in der Verantwortung.

 

08.05.2020 in Landespolitik

AfB Baden-Württemberg für gute Fernlernangebote

 

Bildungsexperten erwarten veränderten Schulalltag – digitales Lernen zu Hause muss möglich sein!

Seit März hat Corona die Bildungslandschaft fest im Griff. Ein Ende ist nicht absehbar. Der Unterricht in Schulen wird auf eine nicht absehbare Zeit nicht mehr so stattfinden können, wie es Anfang des Jahres noch der Fall war. In dieser ohnehin belastenden Krise ist es erschreckend, festzustellen, dass die soziale Schieflage sich immer weiter verschärft und die Lernenden sich zunehmend alleingelassen fühlen.

„ Es kann nicht sein, dass die Landesregierung sich mühsam von Woche zu Woche hangelt, ohne das große Ganze im Blick zu haben und ein gutes Konzept zu entwickeln“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Baden-Württemberg. Es sei unerträglich, wie zunehmend Kinder abgehängt würden und gleichzeitig der Öffnungswettbewerb begonnen habe, ohne die Schulen richtig mitzunehmen.

 

AfB Baden-Württemberg

 

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