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Arbeitsgemeinschaft für Bildung Mannheim

Herzlich Willkommen bei der AfB Mannheim

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Ihre AfB Mannheim

 
 

22.06.2021 in Arbeitsgemeinschaften

Schulen sicher machen - fit für den Herbst !

 

Pressezumeldung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Mannheim zur Veröffentlichung der Goethe-Universität Frankfurt „Distanzunterricht genauso effektiv wie Sommerferien"

 

 

 

„Und täglich grüßt das Murmeltier…“ für die Vorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in Mannheim sind die dramatischen Ergebnisse der Frankfurter Goethe-Universität nicht verwunderlich. „In den Schulen können die Lehrkräfte nun feststellen, wie erfolgreich Eltern zu Hause waren“, so Leber-Hoischen. Die Krise geht, wie erwartet und nun wissenschaftlich bestätigt, zu Lasten der Schüler*innen aus sozial benachteiligten Elternhäusern. Das Homeschooling verschärft die Schieflage im Bildungssystem zum Nachteil der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft.

„Es zeigt sich, dass der Präsenzunterricht insbesondere für benachteiligte Schüler*innen wertvoll ist. Es ist aber im Interesse aller Schüler*innen und Eltern die Schulen nun endlich Pandemie-sicher aufzustellen“, ergänzt der stellvertetende Vorsitzende der AfB Mannheim, Andreas Lindemann, verärgert. Auch der Ausbau digitaler Infrastruktur und die Umsetzung der Lehr- und Lernkonzepte im digitalen Bereich ließen weiterhin zu wünschen übrig.

Mit einer Umfrage unter Eltern hatte die Arbeitsgemeinschaft bereits Anfang des Jahres den Finger in die Wunde gelegt. Die Eltern wünschten sich sichere Schulen. Z.B. Schulen mit unterschiedlichen Anfangszeiten, Luftfilteranlagen, ergänzenden Lüftungsmöglichkeiten und guten Hygienekonzepten.

„Es regiert wieder das Prinzip Hoffnung, dass eine vierte Welle unsere Schulen nicht treffen wird. Es wird erneut abgewartet bis es zu spät ist. Das Problem löst sich nicht von selbst !“ Die Bildungsexpert*innen der SPD fordern, den Sommer zu nutzen, um die Schulen sowohl digital fit, als auch sicher zu machen – zum Schutze aller am Bildungsgeschehen Beteiligten und deren Familien !

 

07.05.2021 in Allgemein

Schulen öffnen - aber sicher !

 

Die Schulen sind „geschlossen“, könnten aber in absehbarer Zeit wieder öffnen. Doch sind sie vorbereitet ? Wie geht es weiter an unseren Schulen ?

„Diese Fragen treiben die Eltern, SchülerInnen und Lehrkräfte um.“, weiß Sabine Leber-Hoischen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Mannheim zu berichten. „Nach über einem Jahr mit Corona sind die Schulen immer noch nicht gewappnet, um Unterricht sicher stattfinden zu lassen.“, ist die Mannheimerin besorgt. Dabei habe man verschiedene Ansatzpunkte, um die es sich zu kümmern gilt. „Wechselunterricht, Unterricht in kleinen Gruppen mit Abstand, und ein Schulbeginn zu unterschiedlichen Zeiten könnten schon einen großen Fortschritt darstellen.“, ist sich Leber-Hoischen sicher. Etliche Schulen haben viel Zeit investiert, um guten Wechselunterricht auf den Weg zu bringen und alle Kinder regelmäßig zu erreichen. Die Schulen könnten im Austausch von einander lernen und so diese sehr guten Konzepte verbreiten. Damit würde die Sicherheit für die SchülerInnen, LehrerInnen und Familien erhöht.

„Leider kümmert sich im Kultusministerium derzeit niemand darum. Die Schulen sind auf sich allein gestellt.“, muss die AfB Vorsitzende feststellen. Der stellvertretende Vorsitzende der Bildungsarbeitsgemeinschaft, Andreas Lindemann, fügt an: „Die Schulgebäude müssen ertüchtigt werden, damit sie für alle Beteiligten sicher sind. Im Hinblick auf den Herbst wären Lüftungsanlagen notwendig, um die Ausbreitung von Aerosolen in den Unterrichtsräumen zu verhindern. Gemeinsam mit regelmäßigem Lüften sind diese ein wichtiges Element.“ Es sei wichtig, ein vielfältiges Maßnahmenpaket zu schnüren, welches die Schulen auch gegen zukünftige Epidemien schützt. Der Schulträger und das Land sind gefordert mehr als nur Einzelmaßnahmen auf den Weg zu bringen, ist sich die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) sicher.

Große Sorge bereitet den BildungsexpertInnen der aktuelle Bildungsrückstand der Kinder, welcher in den Familien sehr unterschiedlich aufgefangen werden kann. Die Bildungsungerechtigkeit verstärkt sich für diese Generation SchülerInnen merklich. Hier gilt es den Fokus zu ändern und den Druck zu nehmen.

Dazu bräuchte man zum einen eine Entrümpelung des diesjährigen Lehrplans. „Es muss dringend priorisiert werden, was in diesem Jahr wichtig ist und was weggelassen werden kann. Eine Verschiebung des Lehrpensums ist wenig hilfreich, da es Auswirkungen auf das kommende Schuljahr hätte. Dieses sollte auch genutzt werden, um die Klassengemeinschaften wieder zusammenzuführen und Erlebtes aufzuarbeiten. Wichtig wäre eine Strategie, wie die unterschiedlichen Wissensstände bewältigt werden können. Es muss ein regelmäßiges und verlässliches Angebot gemacht werden, wie Kinder Unterrichtsstoff aufholen können.“, sagt Sabine Leber-Hoischen und äußert großes Unverständnis, dass diesbezüglich kein Konzept in Sicht ist.

Der Start ins nächste Schuljahr muss unbedingt gelingen, damit die Kinder, die derzeit noch nicht geimpft werden können, besonders geschützt werden. Es sei wichtig, den Sommer nicht zum zweiten Mal zu verschlafen, ist sich die SPD Arbeitsgemeinschaft einig !

 

08.03.2021 in Arbeitsgemeinschaften

Umfrage "Schule und Corona" - Ergebnisse

 

Schulen öffnen – Umfrage der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung

Die Schulen sollen ab Mitte März wieder öffnen und es stellt sich die Frage: Wie war der zweite Lockdown und sind die Kinder und Schulen ausreichend auf einen beginnenden Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen vorbereitet ?

„Die Umfrage, die wir auf den Weg gebracht haben, war sehr interessant und aussagekräftig“, so Sabine Leber-Hoischen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Mannheim. „Wir haben mit unseren Fragen einen Nerv getroffen und es gilt, die Bedingungen in den Schulen unter Corona zu verbessern und langfristig zu planen.“ Die Infektionslage ist immer noch schwierig. In Mannheim steigt die Inzidenz gerade wieder.“Umso wichtiger, die Bedenken der Eltern ernst zu nehmen. Immerhin sagen über 50% der Eltern in unserer Umfrage aus, dass sie die Hygiene an den Schulen für nicht ausreichend halten. Das ist unseres Erachtens kein guter Wert. An diesem Punkt gilt es nachzuarbeiten“, so Leber-Hoischen besorgt.

Die Arbeitsgemeinschaft weiß, dass Corona alle herausfordert. Das Bildungssystem ist großen Belastungen ausgesetzt.Dennoch ist es nach einem Jahr Corona an der Zeit endlich das Bildungssystem wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Erfreulicherweise, so zeigt es sich in der Umfrage, hat sich seit dem ersten Lockdown der digitale Unterricht verbessert. Die Lehrkräfte gestalten die Angebote besser, kümmern sich und sind überwiegend erreichbar. Was allerdings nicht einer gesteuerten Struktur zu verdanken ist, sondern immer noch abhängig ist vom Engagement der einzelnen Lehrkräfte.

„Immer noch hat die Landesregierung keine Antwort auf diese lange bekannten Herausforderungen gefunden,“ so Andreas Lindemann, stellvertr. Vorsitzender der AfB Mannheim„ Es herrscht immer noch ein Plattformenwirrwarr, das im einzelnen gut oder weniger gut funktioniert und abhängig ist, vom Know-How einzelner Lehrkräfte. Ebenso lässt die digitale Ausstattung zu wünschen übrig. Es gibt für die Kinder immer noch zu wenig digitale Endgeräte von den Schulen und bei ca.13% der Beteiligten an der Umfrage reicht das Internet nicht für den digitalen Unterricht.“ Das besorgt die Bildungsexpert*innen in der Mannheimer SPD sehr.

„Äußerst bedenklich ist auch, dass fast 80% der Meinung sind, dass sich ganz oder teilweise Lücken angesammelt haben. Hier gilt es Optionen für die Zukunft zu geben. Die Eltern sind der Meinung, dass sich Schule (ca.40%) und Politik (ca. 90%) nicht ausreichend um die Problematik kümmern. Es gilt, endlich gute Zukunftskonzepte auf den Weg zu bringen. Es kann nicht sein, dass die ganze Verantwortung der Aufarbeitung auf den Eltern und Kindern lastet und dem Engagement einzelner Schulen überlassen wird“, so der Appell an die Landesregierung.

Die Arbeitsgemeinschaft ist sich einig: Es muss ein verlässliches landesweites Konzept umgesetzt werden, damit alle am Bildungsgeschehen Beteiligten mitgenommen werden und die Kinder mit Freude für die Zukunft lernen können. Dabei gilt es in alle Richtungen zu denken, bspw. von der Entrümpelung des Lehrplans über Dehnungsjahre (den Kindern mehr Zeit zum Lernen geben, wenn sie dies brauchen), kleinere Klassen, mehr Personal an Schulen bis hin zu ausreichend ergänzenden Angeboten an Nachhilfe und Brückenkursen. „Nur zu sagen, dass keiner sitzenbleibt, hilft nicht viel. Das Grundproblem muss angegangen werden – Es muss genau geschaut werden, wo die Kinder stehen und was sie brauchen. Daran gilt es zu arbeiten“, so Sabine Leber-Hoischen.

Die AfB bedankt sich bei allen, die an der Umfrage teilgenommen und damit ein klares Bild von der Situation an den Schulen gezeichnet haben.

Die Ergebnisse finden sie hier.

 

30.01.2021 in Aktuelles

Schule und Corona - Umfrage der AfB Mannheim

 

Corona fordert uns alle heraus. Unser Bildungssystem ist großen Belastungen ausgesetzt und Corona legt offen, welche Missstände bereits vorher bestanden. Besorgniserregend ist, dass die Landesregierung keine Antwort auf diese Herausforderungen findet. Im Sommer hat man sich entspannt zurückgelehnt, statt für den Winter zu planen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim will nun den Finger in die Wunde legen und detailliert wissen, wo genau die Probleme liegen. Deshalb wurde eine Umfrage gestartet. Die AfB ist daran interessiert, herauszufinden, wo genau die Probleme liegen, um Schlüsse daraus zu ziehen. Diese sollen dabei helfen, das Bildungssystem in Zukunft krisensicherer zu gestalten und mit dem entgangenen Schulstoff umzugehen.

Die Umfrage ist unter https://forms.gle/CK2vZbQHiUSLB5nh9 (Bitte Link kopieren und einfügen) zu erreichen. Die Umfrage ist anonym. Persönliche Daten werden nicht erhoben, gespeichert oder ausgewertet. Der Link kann gerne weitergeleitet werden.

 

28.12.2020 in Landespolitik

„Präsenz unabhängig von Inzidenz“ - Eisenmann weiterhin beratungsresident

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Baden-Württemberg ist entsetzt über die Ankündigung von Kultusministerin Eisenmann, ab 11.1. die Grundschulen und Kitas unabhängig von der Entwicklung der Inzidenzzahlen wieder in Präsenz zu öffnen.

„Vorsetzlich, in der Regel 25 Haushalte, ohne jeglichen Schutz einander auszusetzen ist fahrlässig – und das bei diesen Höchstwerten“, so die Vorsitzende der AfB Baden-Württemberg, Sabine Leber-Hoischen verärgert. Noch vor knapp zwei Wochen hatten Ministerpräsident Kretschmann und Kultusministerin Eisenmann betont, dass die Voraussetzung für eine Öffnung im Januar der drastische Rückgang der Infektionszahlen wäre. Nun prescht Eisenmann wieder nach vorne und fordert die Öffnung unabhängig von Inzidenzzahlen.

Dies verunsichere alle am Bildungsgeschehen Beteiligten, so die AfB. „Dieses ständige Hin und Her ohne verlässliche sachorientierte Grundlage und ohne Konzept verunsichert Eltern, SchülerInnen, Lehrkräfte und Fachkräfte in den Kitas“, so der stellvertretende Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft, Hannes Kaden.

Es könne nicht sein, dass die Landesregierung zum einen den Beschäftigen an Grundschulen und Kitas Masken verweigere, sie aber dennoch in die Präsenz geschickt würden, erklärt Leber-Hoischen „Fürsorge sieht anders aus.“ Dass das ganze System noch nicht kollabiert sei, sei vor allem dem tollen Einsatz der einzelnen Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte vor Ort zu verdanken.

„Es wird dringend ein gutes Konzept, das auch Wechselunterricht beinhaltet, benötigt“, ergänzt Stefan Tiede, stellvertretender AfB Vorsitzender. Erst dann könne man darüber nachdenken, wann und wie die Bildungseinrichtungen wieder geöffnet würden.

Ein Vorpreschen der Ministerin sei wenig förderlich, zumal die aktuelle Studienlage nun zunehmend zeige, dass die Schulen und Kitas eine wichtige Rolle im Infektionsgeschehen spielten.

Dieser Rolle müsse man gerecht werden. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung ist sich einig: Ein Konzept, abgestimmt mit allen am Bildungsgeschehen Beteiligten, zum Schutz der Kinder, Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte ist unverzichtbar und steht immer noch aus !

 

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